Live Stream und Recht

Rechtliche Fragen bei der Live Stream Technik

Die Streaming-Technik wird von einigen Anbietern auch gerne verwendet, um zu verhindern, dass der Endnutzern die empfangenen Streams dauerhaft speichern kann. So ist etwa eine Speicherung der Daten nur nur mit einer spezieller Software, wie etwa dem Mplayer, möglich, wenn der Stream nicht per HTTP Technik übertragen wird. Weitere Maßnahmen können eine Speicherung noch zweiter erschweren. Aber diese Techniken verursachen einen enormen und natürlich auch unnötigen Datentransfer bei den Benutzer und auch auf Seiten des Servers. Der Grund ist, dass hier der Stream immer wieder ständig neu geladen werden muss. Die Folge können längere Ladezeiten und auch zusätzliche Kosten sein. Auch ergeben sich rechtliche Fragen, denn ob die Praxis, dem Endbenutzer das dauerhafte Speichern von Daten zu erschweren, einen Missbrauch der Live Stream Technik darstellt, ist strittig. Der Anbieter ist dazu sogar verpflichtet, wenn die Daten etwa aus GEMA-Musikrepertoire bestehen, Aus dem Blickwinkel des Urhebers gesehen, ist aber das Streaming ein Mittel, wie er seine Werke präsentieren kann aber trotzdem an der Nutzung seiner Werke partizipieren kann und auch.technisch die Möglichkeit hat, deren, Verwertung zu kontrollieren.

Ob eine Nutzung eines über das Internet verbreiteten Senders nur in dem Land erfolgt, in dem der Betreiber die Rechte besitzt, ist aber zur Zeit zu kontrollieren. Es gibt auch zur Zeit keine Erfahrungswerte in Form von Urteilen oder Gesetzen und die daraus resultierenden rechtlichen Probleme wurden bis jetzt nicht einmal im Ansatz diskutiert.

So wurde bis zum Dezember 2005 provisorisch eine Pauschale von 30 Euro pro Monat erhoben, den die GEMA hatte für Web-TV oder Streaming-TV noch keinen eigenen Vergütungsplan.

Es wurde in Folge ein eigenes Vergütungsmodell für „Web-TV-Anbieter“ von der GEMA verabschiedet, das je nach Musikanteil eine Staffelung vorsieht. Aber in dem Modell wird auch beschrieben, dass Web-TV aus Sicht der GEMA die Übertragung von bewegten Bildern in einem vom Betreiber zusammengestellten Ablauf ist, auf welches der Nutzer keinen Einfluss hat und somit fallt der Grossteil aller Web-TV-Sender aus dem Bereich, der mit dieser Vereinbarung abgedeckt wurde, da solch ein Archiv zum Abrufen von „Videos on Demand“ die Web TV Station schon ausserhalb der GEMA-Definition stellt.

 

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