Diskussionen rund um die elektrische Zigtarette

In letzter Zeit gibt es in der Bundesrepublik einige Diskussionen rund um das Thema elektrische Zigarette. Es ist dies eine Zigarette, die nicht brennt. Diese technische Innovation, die wenn man den Versprechungen der Hersteller glauben schenkt, ein gesünderes Rauchen verspricht, besteht aus drei Komponenten. Das ist einmal eine Kartusche mit der Nikotinlösung, die durch einen elektrisch betriebenen Verdampfer verdampft wird. Die nötige Energie liefert der integrierte Akku. Die die E-Zigarette sieht der herkömmlichen Zigarette zum Verwechseln ähnlich. Sogar auf die Glut muss der Raucher nicht verzichten, diese wird durch ein LED-Lämpchen simuliert. Wie gewohnt zieht der Raucher am Mundstück. Das kleine Gerät beginnt seine Arbeit, es erhitzt die Flüssigkeit und es entsteht ein Dampf. Dieser wird wie gewohnt inhaliert und beim Ausatmen ist um den Mund des elektrischen Rauchers ein weißes Wölkchen zu sehen. Viele der schädlichen Nebenwirkungen des klassischen Rauchens gibt gehören der Vergangenheit an. Der Dampf stinkt nicht und er sticht auch nicht in den Augen.

Eine E-Zigarette verspricht Nikotinkonsum, aber ohne die vielen hochgiftigen, gesundheitsschädlichen und krebserregenden Verbrennungsprodukte, die in den Rauch einer normalen Zigarette in Übermass zu finden ist. Viele Raucher sehen deshalb in dem elektronischen Glimmstengel eine nicht so schädliche Alternative zum herkömmlichen Zigarette und einige sogar die Möglichkeit, mit Hilfe dieser Innovation im Endeffekt sogar komplett mit dem Rauchen aufhören zu können. Mehrere unabhängige Untersuchungen haben bereits bewiesen, dass das elektronische Rauchen sowohl für den Raucher und noch mehr für die passiven Mitraucher, die den Qualm ungewollt inhalieren, weit weniger gesundheitliche Risiken birgt als das herkömmliche Rauchen.

Hier verwundert die unlängst entbrannte Diskussion. So denkt sowohl die EU-Kommission und Bundesregierung laut darüber nach, die elektrische Zigarette als Medizinprodukt einzustufen und diese somit strengen Regelungen zu unterwerfen, damit wird, eine elektrische Zigarette kaufen sehr erschwert. Hier wirft der linke Politiker Gregor Gysi im Umgang mit der elektronischen Zigarette der Bundesregierung eine abenteuerliche Gesundheitspolitik vor. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag versteht nicht, wieso die es Rauchern so schwer machen möchte, auf die sicher weit weniger schädliche E-Zigarette umzusteigen. Gysi betont in diesem Zusammenhang auch, dass es unbestreitbar ist, dass es in der elektrischen Alternative zu der Zigarette eine Vielzahl von Giften nicht gibt, die in Tabakzigaretten enthalten sind. In einem bildhaften Vergleich meint er, dass es so ist als ob man Knallbonbons verbieten will, aber das echte Feuerwerk ist weiter frei ohne Einschränkungen erhältlich. So wirft der Oppositionspolitiker der Bundesregierung vor, dass diese das Geschäft der Tabakindustrie mit Blick auf die hohen Steuereinnahmen unterstützt und ist fest der Meinung, dass E-Zigaretten und Tabakzigaretten nicht gleich behandelt werden dürften . Er meint, dass es weit sinnvoller ist, eigene Vorschriften für den nikotinhaltigen Liquid zu schaffen, der den Verbrauchern ein Maximum an Sicherheit garantierten. Gisin, der sich selbst erfolgreich vom Glimmstengel lösen konnte, sieht die E-Zigarette weiter im Kommen”.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *