Browserspiele haben eine Jugendschutz-Lücke

Gaming im Browser ist aktuell mehr als angesagt. Immer mehr Spieler greifen auf den schnellen sowie unkomplizierten Spielspaß im Browserfenster zurück und können so auch wenn sie nicht am eigenen PC sitzen eine schnelle Runde spielen.

Entsprechende Browsergames werden dabei technisch immer ausgereifter. Früher verfügten Sie kaum über Grafik. Diese wurde im besten Fall angedeutet. Heutzutage gibt es jedoch auch grafisch sehr komplexe Browsergames und darüber hinaus hat sich auch die verfügbare Themenvielfalt vergrößert. Somit gibt es heutzutage eine großer Anhängerschaft dieser Spiele.

Jugendschutz-Frage nicht geklärt

Anders als herkömmliche Computerspiele unterliegen die meisten Browsergames allerdings keinen Jugendschutz-Regelungen. Rechtlich gesehen handelt es sich um Websites und nicht im Games. Von daher gibt es zum Beispiel in vielen Fällen keine Regelungen zur Altersfreigabe. Diese wären jedoch bei teils sehr realitätsnaher Grafik durchaus angebracht.

Gesetzgeber hat schlichtweg verschlafen

Früher bestand ein Browsergame eigentlich nur aus Zahlen und Tabellen. Eine Regelung bezüglich Jugendschutz war daher kaum notwendig. Durch Technologien wie Java oder HTML5 hat sich das Ganze jedoch erheblich weiter-entwickelt. Heutzutage sind sgar 3D-Grafiken innerhalb des Browser möglich und somit auch Gewaltdarstellungen. Hier hat der Gesetzgeber leider nicht schnell genung reagiert und nun einiges nachzuholen.

Weitere Informationen zum Thema findet man auch hier: http://www.solinger-tageblatt.de/Aus-aller-Welt/Ratgeber/Browsergames-und-die-Sache-mit-dem-Jugendschutz-593582ab-758d-4edf-a422-f38148cf1838-ds

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